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Grabsteine … als Ausdruck der Liebe

In einem gemeinsamen Gespräch über den verstorbenen Menschen legen wir ein Zeichen oder ein Symbol fest, das seine Seele begleitet. Wir bestimmen die Form, die Worte und Schriftzeichen und die bildhauerische Gestaltung des Grabmals. Den dafür geeigneten Stein können wir gemeinsam aussuchen. Bei der Durchführung der praktischen Arbeit können Sie sich nach Ihrem Maß beteiligen und Ihrer Trauer damit Ausdruck verleihen.

Es hat sich gezeigt, dass trotz anfänglichem Widerstand und Abneigung („Das kann ich doch nie!”) es doch gelingt, Spuren in den Stein zu meißeln. Die trauernden Menschen befinden sich vielfach in einem erstarrten Zustand, spüren Ausweglosigkeit, Ausgeliefertsein, sind hilf- und kraftlos, resigniert.

Beim Meißeln in den Stein lösen sich nach und nach die Tränen, die Trauer, die Wut. Es geschieht ein Loslassen, ein Entspannen. Kraft wird entwickelt, es geht vorwärts, ja es macht Mut und Freude. Und bei all dem ist ganz viel Nähe zum Verstorbenen. Ich kann etwas tun mit und durch diesen Stein; und er ist da und bleibt.

was Du im Herzen trägst,
geht nicht verloren

2. Begräbnis- und Erinnerungsplatz für früh- und totgeborene Kinder auf dem Borbyer Friedhof

 

Engelstor Borby

Ein Ort der Trauer und Erinnerung
www.engelstor.de

Grabstätte für früh- und totgeborene Kinder und Gedenkstätte für nicht beerdigte Kinder auf dem Borbyer Friedhof in Eckernförde.

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